bedenke
wie wäre denn der markt für zwischenwetterreifen?
[szenenwechsel]
zäh am beton der straßenschluchten klebend möchte ich mich kaum lösen von halbnackten menschen und lachen und glück [schmal] und gleichzeitig den erlösenden regen herbeifluchen und stehen. bleiben. gehen. tauchen in wetterfühlen.
[szenenwechsel]
minimalklangwunsch vögelzwitschern, ist mir alles zu laut hier. selbst das denken.
i do have weapons
solid green; die pure masse gras zumindest, meeresrauschen in wellen simulierend, strebt heren entgegen | winkt. schlaftrunken zudem kaum fähig zu erwidern, freundlichkeit im spiegel, ihr messer scharfe waffe leid. verwunden nicht ihr ziel, sondern zustand. sie sehen so freundlich tödlich aus.
[im farbenrausch.]
i’ll name you erfrischung
wir tanzen [♥] im viereck, dreieck und rauf und runter, wenn’s geht über kind, kegel, sandspielzeug und liebe lag hier auch überall rum, hinweg. kurz umgedreht und schon der sonnabend weg, einmal mehr der sonntag auch. wertschöpfungskette kannste vergessen, ausruhen in logik; montag irgendwann.
[einen kuß als belohnung.]
nicht gemachtes foto
dieser tage kann man gar nicht genug fotos vom himmel machen, ständig ob verkleinerungseffekt winzig sein und star und flugfähig. zum beispiel am main, das kleinkind auf dem weg zum ersten haarschnitt von – wie sich erst später herausstellen sollte – verkicherten friseurInnen, auf jenen weg also, die hand, so zart und klein in meiner, ein containerschiff [unbeladen und wahrlich herrlich zum auf'm oberdeck liegen] taucht in sonnenflecken und umgekehrt gespiegelt in wolkenfetzen ein, dreht dabei leicht und der kapitän winkt zu uns herüber. ich glaube sogar, er hat gelacht.
[wieso kann man nicht einfach screenshots vom augenlicht machen?]
der king ist der könig
ja, ich weiß, weiß, weiß, der king ist der könig und veratmete zeit in sonnenfarbe angetrichen seine liebliche schwester.
[sie wär' noch zu haben.]
astraktmaschine
so üb ich denn die leidenschaft, die demut wohl darstellen soll und kann; klar im bierkonsum. recht so, mag man das proklamierend feststellen und vielmehr, ach, egal »i don’t care ’bout that«.
[das ist nicht der steppenwolf der spricht, sondern eher der angebundene hund.]
oh.
meierrr•sophiamandelbaum•herzscheiße•nachtwerfen•ruhepuls•
anmutunddemut•delphinehauen•oh, orinoco•annachillmaey•
someone.•milchkleid•lenecorso•dethjunkie•bisaz•dragstripgirl•wolke
steinbart•argh!•
(ich kenn einige von euch nicht mal beim namen.)


