kleines wochenendpostulat

» sie sind in gedanken schon nicht mehr hier! «, möchte ich – ohne vorwurf – ins telefon sagen. stattdessen: » am montag dann ausführlicher. « es swingt der unterton und ich mich in die bahn.

[it don't mean a thing if it ain't got that swing. [macht was draus!]]

gruß to01

1098 days zuvor. 2 kommentare
oh.

ein abschied

frag’ für uns die füchse. sie schwindeln und winden sich unter meinen händen; list rezitierend. i saw you in the ocean. stiller. [als es dir zustehen könnte] nahmst du dir ein stück; verpackt in sauber gefaltetes butterbrotpapier.

gruß to01

1099 days zuvor. 0 kommentare
oh.

popstars on stage – schulmassaker

D!: nenne die 4 grundsäulen des hip-hop?
tänzer: öh… breakdancing, djing, tagging? 4[, ehrlich wahr mann]??

D!: die 4 grundstilarten des hip-hop?
tänzer (nuschelt): mcing, grafitti, [...] äh?

D!: die 4 anfänglichen grundsäulen des hip-hop wurden später durch 3 weitere ergänzt. welche waren das?
tänzer: breakdancing, mcing… öh. ich verstehe die frage nicht.

[file under: richtig wäre gewesen rap (mcing), djing, breakdancing (b-boying) und grafitti, später ergänzt durch beatboxing, streetfashion und producing; macht - rein rechnerisch - 7 begriffe zum merken. auweh.]

gruß to01

1099 days zuvor. 10 kommentare
oh.

betrachten und beobachten

strenge züge. hellweiße augen aus sonnengegerbten gesicht, in den winkeln lachfalten.

[file under: ich überzeichnete mich nicht, damals [es muß wohl die elfte klasse kunstunterricht gewesen sein - porträtieren vor einen spiegel], ich sah mein zukünftiges ich. vorwärts fahren, rückwärts denken. fühlen: just in time.]

gruß to01

1099 days zuvor. 2 kommentare
oh.

bedenke

Desire (Day 106- 365 days) by Its All About Mich!!!

[rede gegen einen morgen mit einen strahlend gelben shirt auf brauner haut: karmacoma! vom wollen und ausführen, sprich: die sonne sehen und strings [panties sind wesentlich sexier.°] im programmcode verbinden und alles, was sie jetzt tun, kann nicht mehr als reflex aufgefasst werden und küssen. mir ist heut’ nach küssen. bedenke die örtlichkeiten, sagst du? pfff, küss’ ich halt den morgen.]

gruß to01

1100 days zuvor. 0 kommentare
oh.

nicht die mama

» prinz kuscheln «, sagt sie beim morgendlichen lesen eines buches zu mir und meint dornröschen und ihren jungspund. » lene auch kuscheln, ja?«, fabuliert sie weiter und ich freue mich in erwartung eines geherzten drückers. sie küsst das buch stattdessen, ich bin ja nur der papa!

gruß to01

1100 days zuvor. 59 kommentare
oh.

verdammt nah an der cd

wieviele meiner tonträger mehr geschichten erzählen als ihnen zusteht, vermag ich gar nicht sagen. gedächtnisprotokoll auf pauspapier; heute beck mit odelay.

gekauft kurz nach release [der verkäufer [nennen wir ihn joshi] war tatsächlich der meinung, es handele sich bei den jungen herrn hansen um ein one-hit wonder, bis ich ihn mittels eselsgebrüll [ende jack-ass] vom altrockertum ab und zu tanzbarer indiemucke hinbrachte. wir würden freunde werden auf dieser ebene], glücklich und stolz heim getragen und die elterliche anlage mit dieser affenmusik [vorallem minus] gequält.

mitgenommen ins ferienlager anno ’96 spielten wir [es lohnt sich immer den dj in seinen zimmer schlafen zu haben] the new pollution rauf und runter und das obwohl die kids [wohlgemerkt maximalalter: 14] in der lagerdisko lieber clawfingers do what i say hören wollten. das war das jahr als ich s kennen- und lieben lernte; nicht zuletzt – so die vermutung – wegen dieser platte.

heute noch ziert mein mobiltelefon ein klingelton der marke odelay, sprich where it’s at [ich fand das passend]. das geht soweit, das, wenn ich die platte und genau diesen song höre mein handy suche und umgekehrt.

kategorisch sozusagen.

gruß to01

1100 days zuvor. 0 kommentare
oh.

katzengleich

[workout für ohren, augen und den rest des steppenwolfes. the number twelve looks like you - like a cat.]

gruß to01

1100 days zuvor. 0 kommentare
oh.

kein nachruf; ein erinnern

einzig, nicht allein deswegen war dieser sommer ein tiefes einatmen: enttäuschungen der kalten tage streichend, die liebe im grünen schein der blätter findend, mutterbande doppelt knüpfend, träume entstaubt an den horizont stellend [nur nicht zu leicht machen!°], die muße kreativ liebkosend, [...]

nicht zuletzt war dieser sommer mir eine liebhaberin. sie zeigte mir den see, den wald, die stadt, den dreck, den suff, das verlangen, die krankheiten, das lachen, die nächte, die berge, das aufwachsen, den frost auf der gänsehaut, stellte fragen, die ich noch zu beantworten suche, ließ mich fürchten um liebe, trug mich hin und wieder zurück auf meinen eigenen beinen um mir zu sagen: das leben ist viel schöner mit dir. lebe!

gruß to01

1101 days zuvor. 4 kommentare
oh.