keine geschichte.

du kennst mich noch beim namen. ich hab sonnenschein in die tasche gepackt. diese nacht noch werden wir sie zu gebrauchen wissen. was ist das problem? du müsstest dich mal hören. raus jetzt.

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oh.

nichts persönliches.

gut. das ist es. der sommer geht zu ende. schlaftrunken. die stadt lebt klebrig, flüchtet von bordstein zu bordstein, ignoriert die reichlich vorhandenen früchte. silber glitzerender kronleuchter, die wolkendecke des tags, wenn wir denn raus gingen. das müssen wir nicht, die frühere nacht holt sich ihre angestammten teile des tagwerks zurück: die verträumten. nebel ist wirklich und den raureif setzen wir uns einfach auf. licht, letztendlich um die ecke gebracht, beantwortet, belebt, bebt. hände zuerst, die kühlen, dann das gesicht, verquollen, aber mit hellwachen verstand dahinter: wärmen an gold.

11 hours zuvor. 0 kommentare
oh.

young me/now me.

in alten fotografien wühlen, alle betrachten.

12 hours zuvor. 0 kommentare
oh.

aufnahme__——

ich weiß noch, ich lief viel. lief mich um kopf und kragen, stolperte, fiel fast, kontrollverlust der geschwindigkeit, lief einfach weiter, der schnelle wind nahm mir die sicht und gab mir tränen, was gut war und wahr. die welt in streifen, in unschärfe, im fokusverlust: ich lief mich frei. gut, die jungs, die hinter mir her waren…

außer sicht sein.

was ich mir vorwerfe ist, dass ich zuviel liebe besitze. ich gebe sie gern, mit herzen und gefühlt ist das verbessern, für mich. für die, die ich liebe, die welt retten, in anders. wenn ich zuviel forderte, als gegenwert – was sich nicht aufrechnen lässt, wäre das nicht dumm? ich brauch nicht viel. neinneinnein. es ist das kleine glück, was immer wieder siegt. siegen wird, siegen muss. ich hab’s gesehen, ich kann es aufzeigen, benennen, nicht fassen: ich muss es wieder lernen.

wieder laufen. es ist kein rennen, schnell laufen. wann verdammt bin ich zuletzt gerannt? die tränen gleich: heiß, gut, wahr.
weißt du, wie deine augen strahlen, selbst wenn sie geschlossen sind? weißt du, welchen sinn haut anspricht? weißt du, wie das sonnenlicht, selbst durch die bäume, dich zum leuchten bringt? //mit zutun: es wird werden.

1 day zuvor. 2 kommentare
oh.

unter tipis.

es braucht nicht viel, ein wenig mehr, und zufriedenheit, gesellschaftlich nicht akzeptiert und mit glück verwechselt, stellt sich ein und zu mir. das halte ich fest im grinsen, mitwippen, regenjacke ausziehen, obwohl es tröpfelt, mit unter strom sein und tanzen und still fein unter sternen sitzen, in einem metallkäfig, genannt s-bahn. durch die nacht mit warmen bauch und 35,- Euro. stimmt so.

4 days zuvor. 0 kommentare
oh.

lea used to fly.

lea. zeit ist nichts. die sonnenbrille strahlt über den tag hinweg. wenn man genau hinsieht, brennst du. genauer: regen trifft dich nicht. genaugenommen liegst du, bar jeder vernunft und -busig im sand und spielst mit der tief stehenden sonne verstecken. der sand bedeckt dich mit küssen, wo meine lippen sein sollten. ich kann grad nicht, ich muss mich wundern: wie wunderbar du bist. eigentlich fliegen wolken schneller als du «ich bin allhier» rufen kannst. das ging so: … und […] und schon war es geschehen. einfach so.

6 days zuvor. 0 kommentare
oh.

auf offenen augen sitzen schließt sie — soviel wissen.

die situation: kinderleicht, spielen auf spielplätzen. platz genug zum toben, träumen, tosende geräusche/wellen machen. das ist gut genug – spielplatzkinder aller länder vereinigt euch! – ein wohlfeine form der anarchie und abends, wenn man heim kommen, will man nur noch in den arm genommen werden. so in etwa unterwegs, lachend/marodierend um die häuser ziehend, trifft man auf nicht abschaltbares schubladendenken. damit einhergehend auf die ohnmacht dem gegenüber:

«ich bin gerade über diese schuhe gefahren.» eine dame mittleren alters, ihr kind im fahrradsitz hinter sich, nuckelnd. piekfein sauber und adrett. mein blick, irritiert ob dieser uninformation – schließlich hat gerade der dämon das haus in einer aschewolke des sandvulkans untergehen lassen und alle mussten sich retten – ignorierte ich sie mit einem schulterzucken. «es war mir nicht möglich vorbei zu fahren.» rührseelte sie ruppig um aufmerksamkeit. «das ist schon ok so», wollte ich das spiel fortsetzen, «das ist ein spielplatz.» «ich wäre fast mit dem fahrrad umgefallen, und mit mir mein kind.» pikierter konnte ich sie nicht hinterlassen, vor dem gebäude mit den sozialwohnungen, mit den migrantenkindern, denen zwar familienbwußtsein und gerechtigkeitssinn en masse, aber sonst wenig in die wiege gelegt wurde, angezogen, mit knallbunten shirt und braun gebrannt und schäbigen truckercap, fast wie einer von ihnen. glücklich spielend. «eben, das ist ein spielplatz.»

als nur ein teil der kette der ereignisse des tages, reiht sich dieses perfekt ein. wieso kleidung leute macht, was sie trennen mag, wenn doch das herz genauso wild schlägt. wo humanität anfängt und diskriminierung aufhört. wo die trennlinien verlaufen. wieso sie schärfer werden. was verdienter respekt von obersten ausmacht, wenn kleinere, höher stehende einen wie dreck behandeln. wieso das meist egal ist. warum freundlichkeit und unvoreingenommener umgang obsolet ist. kämpft jeder nur noch für sich allein? es geht nunmal um etwas.

ich sehe diese menschen
wie sie kämpfen
an den grenzen
um irgendwas zu bekommen.
hamburg brennt – 1000robota

hamburg brennt. berlin brennt. herzen brennen. handinnenflächen auch. lauflauflauf.

«halt mal! was ist das? für dich: was besseres!» fiel mir abends im bett ein, nach langer lektüre. die besten widerworte liegen immer nur auf der zunge rum.

//das geschehen nicht ertragen können.

7 days zuvor. 2 kommentare
oh.

vollmond.

8 days zuvor. 0 kommentare
oh.