Achtgeben,
das neue Highfiven.
Ein Freund1

1 — to:nulleins

freilaufen, einige Bsp.

Freibad
Vater: »Halt! Badeschutzpolizei. Was machen Sie hier?«
Tochter: »Beamte küssen!« (küsst)

Beide lachen lauthals das Becken zusammen, toben, spritzen, jagen sich gegenseitig, tauchen unter und ab.

Das nahende Gewitter, seine schwarze Wand steht. Aufblitzen, zählen: Einundzwanzig, zweiundzwanzig, dreiundzwanzig. Drei Kilometer Donner, anderthalb zu Laufen. In der Bergen, auf den Almen ist Gewitter kein Spaß. Den einen Kamm noch, dahinter müsste es doch sein! Noch eine Kuppe, eine Senke, die Beine fliegen. Wo ist denn nur die Windkraftanlage? Immerhin keine Bäume mehr, zur Not der Länge nach in eine Kuhle auf den Boden legen, klatschnass sind wir eh schon fast. Schnellere Schritte, schnellere Blitze, schnellerer Donner. Wir sind nicht aufzuhalten. Wir sind nicht auszuhalten. Die Nerven gespannt. »Hinter der Hügelkuppe, bestimmt. Komm! Wir müssen weiter!« Der Wind frischt auf und treibt uns alle nadelspitzen Regentropfenstiche der nächsten Minuten in einer Sekunde in die Haut. »Es tut mir leid, ich wollte nicht antreiben.« Und: Donnern, wie nur Hufe donnern können. Ein wunderschön tiefbraunes Pferd galoppiert auf uns zu. Das Grün der Almwiese in der Farbe des Gewitters, das dunkelst beruhigende Braun, die wehende Mähne des kräftigen Tieres, der Wind. Es hält. Die Nüstern weit, wir können seine Skepsis beinahe riechen. Der Wind weht seine Mähne halb vors Gesicht, der Kopf neigt sich zum Umkehren. Uns klatscht der Regen ins Gesicht. Wir staunen. Wir müssen weiter. Wir gehen. Der Hengst auch. Er nimmt den Weg unterhalb unserem, fliegt nahezu den Berg hinab und wieder hinauf und ist längst hinter der Kuppe verschwunden, obwohl wir fast rennen, auch, weil uns ein Stier verjagen will. Gewitter in den Bergen macht alle kirre. Wir schaffen es.

Eine Hängematteschaukel, ein Kirschbaum und Bücher aus altem, dir bekannten Papier. So kann man aufsehen und sehen und sich drehen bis einem schwindelig wird.

Wie süß Wald riechen kann, wie er schmeckt. Wie konnte ich das nur vergessen? Die Vorräte aus dem Rucksack sind längst verbraucht. Der Anstieg knochenhart, ein Fuß vor den anderen, langsam, leise und fest müssen die Schritte sein. Wir setzen uns Ziele - Der Busch dort, der so nah an der Tanne steht als ob er Kuscheln wolle, der Baumstumpf dort - sonst würden wir schon lange umgekehrt sein. Zwei Gasthäuser waren geschlossen auf dem Weg, beide kurzfristig, wie wir hinterher erfahren — ein Todesfall und ein Umbau, bis Mittag hatten sie auf. Wie süß der Wald riecht, wie der Atem geht, wie atmen geht. Wir teilen uns den letzten, unterwegs geklauten Apfel und der Zucker und der Saft schießt uns in die Blutbahnen und euphorisiert zusätzlich. Das hält nicht lange, das wissen wir. Eine winzige Quelle und zwei Hände Trinkgefäß. Der Abstieg gelingt mit immer weiter greifenden Schritten, fast stürzen wir ins Tal. Bei den Straßen, auf den Dorfplätzen, an den Gasthäusern, nach einer alles verschlingenden Mahlzeit, laufen wir barfuß vorbei. Mir zumindest ist es egal, was andere denken könnten. Ich besiegte mich, den stärksten aller Gegner, und lachte und atmete dabei.

Das wohl kleinste Freibad der Welt. An einen Hang gepresst der unter Wanderschuhen einen recht kräftigen Anstieg bedeutete, barfuß laufen. Die Ballen am Asphalt abreiben. Die Achillessehne zum Bersten gespannt. Der Bademeister ist auch Einlass und Imbissbude, seine Zähne weiß vom vielen Lachen. Rückenschwimmen im nahezu leeren Becken. Das Wasser ist glatt bis in die Ohrmuscheln hinein. Toter Mann, du lässt dich treiben. Eine Libelle von der Große eines Menschengesichts kommt über dir zum Stehen, schwebt über dir, dreht und kippt ihre Flügelpaare nur leicht, verzückend einfach und sieht dich an. Du musst deine Arme und Beine bewegen um nicht unterzugehen. Du hältst ihrem Blick stand, schillerst glücklich wie ihre Flügel, ihre Neugier und lässt dich kopfüber untergehen als sie davon fliegt.

auch (nicht verwendet):
Arbeiterstrandbad
Alte Donau
Kopfsteinpflaster streicheln
uralte U-Bahnen, Motorräder im Schaufenster
um nächtliche Ruhe auf den Straßen wird gebeten
Glühbirnenlichterketten zwischen verkrüppelt aufgewachsenen uralten Bäumen, ein Hinterhof, Kinderlachen, nackte, dreckige Füße
Leuchtkörper
Hitzenächte, durchwachte
Schmalspurbahn, erst auf der Rückfahrt Holzklasse fahren, viel, viel schöner finden. Den Kopf aus den Fenster stecken sie alle. Sehen sie auch hin?
reißender Fluß, reisender Fluß (Wer will ans Meer, wenn der Weg das Ziel ist?)

reichlich ungenau (Liebes Leben,

Es reicht kaum zum Anfassen, Ablassen könne man hingegen kaum. Ich stünde, klar und deutlich unscharf abgezeichnet kaum still und wenn, dann tief atmend, tropfnass im Freibad, zur Orientierung. Ein Foto von mir ist eines aus der Bewegung heraus.

Wir bauen Gehwege und Feldwege, generell Fußwege nur noch aus Tradition.

zerstieben wollen
Unter reichem Himmel angehen verloren zu gehen, insgeheim, weiß ja keiner einer, am Taumel der Insekten orientieren, am Stroh und Staub der ausgetragenen Felder, den Blütenstaub der Sonnen- oder Kornblumen am salzverkrusteten Tanktop tragen, flirren. Flimmern Stadtränder auf, ziehe ich mich tiefer zurück. Den einen Landstrich noch streifen, liniert, fein gewobener Bleistiftstrich, am Ufer eines Baches zum Erliegen kommen, die Lenden angepresst, dringen tief, ins Wasser, die Lippen mit geschlossenen Augen küssen, die die man sich vorstellen kann.

genieren
»Plötzlich liegt was auf der Hand was auch sie zum Zittern bringt.«
Durchbrennen ist, weil er er war und Akteur, Erinnerungen und Text, ein leichtes, ein ausgeschmücktes, eine »Seh'n Sie, Sehnsucht!« die Frage, zugleich Beweis, ein vielfach angewandtes, probates Mittel. Wahr ist, ungelogen, ich fürchte Veränderungen so sehr, wie ich sie liebe, und das Ungewisse, das unumrissen vor Fantasten schwebt, sie umarmt, in Momenten, durchdringt und -glüht, es kann einkreisen, umschließen, drohen, fletschen, verschlingen, töten. Es ist kein erster Schritt, den man gehen muss, um sich zu überwinden, es ist auch keine Schande. Dieser Widerstand ist einer der im Kopf residiert und ich, ich renne gegen ihn an — das habe ich schon immer getan seit ich ihn das erste Mal überwand. Es hat sich immer gelohnt.

Wie viel leichter sind Landschaften und Menschen, auch, erst recht der eigene, unterwegs. Sonne auftragen, wie das orangefarbene Parfüm, mit Stolz und ungestüm Ungewissheit vor sich her, mit jedem Fußtritt in die Erde treiben, auch in Cafés sitzen, auf einer Traktorladefläche lachend einen Sommerapfel, klar, geschenkt bekommen, in der weißen Sonne frisch gewaschener Laken, abgeschirmt von ihnen, unfassbares Licht, das karmesinrote Leuchten ihrer Nippel, wie Himbeereis, Lippenstiftfarbe unter voller Absicht an meiner Hand abgerieben, platziert, schärft. Ihren Rock hochheben, ihre Pobacken teilen und meine rauen Lippen mit ihren Schamlippen vermengen. Tatsächlich tief in ihr stecken, ihren Hintern vor Augen, wie sich ihre nasse Scham gierig um meinen Schwanz schließt, auftaucht, aufnimmt. Atmen wie die Grillen zirpen, laut und voller Farbe. Der herbe Geruch bald reifer Walnüsse vom nahen Baum verschwindet nicht, verschwendet nichts.

Er reist durch Tag und Nacht.)

Wimpelketten, überbelichtet, Linden.

Wieviel Werkzeug braucht der Mensch?

[001All is violent, all is bright 002Young & Numb 003Soulless Youth 004Das bleibt hier 005Fat calmed Kiddos 006Sag mir, wo ich beginnen soll 007Will ich nur dich 008Dream Soda 009Der Habicht und der Hahn 010Fear not my Friend, for tonight we ride 011Your love is weird 012Dry your eyes 013Bis zum nächsten Tag 014Posthuman 015Spur 016Laser Gun (feat. Mai Lan) 017Yes No (Cover) 018Intruder 019Den Tag vergessen 020For no one 021Tom's Dinner 022First six months of Love 023White hot Moon 024San Diego 025Glow 026Sita Deth 027Keep on loving you 028Night Walk 029Der Mann der zweimal lebte 030Wrong Hand 031That summer, at home I had become the invisible Boy 032We were always young]

→Nimm' ein Mixtape, Baby!←

FELDKÜCHE:
Erinnerungen, Träume.

Auf ruhiger See, auf einem Dach im Abendlicht erliegen. Mit Segeltüchern, die Bettlaken sind, gemacht und aufgespannt um die Winde zu lenken, vor Sonne zu schützen, sie in kleinste Punkte aufzubrechen, in gedämpften Glitzer, flimmert, flirrt, die Mittagsstunden vergebens gewässert, den Körper geflutet, die Laken auch, aus einem Gartenschlauch, bis sie vollgesogen hinab hingen und das Lachen hoch am Himmel stand, zusammen mit den hoch geworfenen Armen. Umarmen - mit Segeltüchern, die Bettlaken sind, zudecken.

Märchen von Morgen.

Die Flächen die den Vorstadtstadtteil einrahmen und zusammenhalten liegen brach und etwas schöneres konnte mir der dazugehörige Bauer kaum antun.

Fenster in Wohnungen müssten so weit oben angebracht sein, dass man sich strecken müsste, um aus ihnen hinaus in die Welt zu sehen. Das Erahnen der vom Sonnenlicht gewirkten Blätter eines Baumes, vielleicht ein Ort für ein Haus in den Wipfeln, angeseilt und festgenagelt, eingelegt und unter der einbrechenden Nacht im weißen Laken, das gegen Mücken, einschlafen. Oder, vielleicht will ich auch nur wieder Kind sein.

Verantwortung tragen hat nur bedingt etwas mit Atlas' Weltkugel auf dem Rücken zu tun. Verantwortung ist kein gleichmäßiges Gewicht das drückt und das du tragen musst. Es ist vielmehr ein Spielball. Du kannst ihn werfen, prellen, passen, in der Luft halten, beim Aufkommen zusehen. Du kannst ihn beschützen vor den anderen Kindern, du kannst ihn in der Ecke liegen lassen, unbeobachtet und unbedacht — es ist immer dein Ball. Deine Verantwortung, dein Ball. Du musst ihn holen, wenn ihn jemand wegschießt, egal ob du zuletzt am Ball warst. Das ist der Spaß. Er gehört dir, und wenn jemand den Ball immer wieder wegpfeffert, darfst du denjenigen nicht verprügeln, bis er blutet und verspricht, es nie nie wieder zu tun. Das ist Verantwortung. Verantwortung für Kinder ist so viel schöner.

Wildes Land Vorstadtfelder, überland, allenthalben Klatschmohn, Schafgarbe, versprengte Korn- und Wildblumen. Die Turnschuhe sind so dünn, der nasse Boden dringt in sie ein. Ich turne nicht mehr, ich bleibe stehen, so gut es geht, ich taumele. Der schwere Duft der Blüten durchdringt, erfüllt die Luft. Die Lungen, das Herz, der Anblick, der Geruch. Es könnten Schüsse fallen, eine Maschinengewehrsalve könnte mich niedermähen, ich würde verbluten. Im Grünen, im Mohnrot liegen und lächeln.

Der Unversehrtheit halber: Die halbe Nacht, in einem fort, Gräser gestreichelt um mich selbst zu beruhigen, im Traum — das muss man sich mal vorstellen.

fig.

Wieviel Werkzeug braucht der Mensch?

Wieviel Werkzeug braucht der Mensch?


Wieviel Werkzeug braucht der Mensch?


Wieviel Werkzeug braucht der Mensch?


Wieviel Werkzeug braucht der Mensch?


Wieviel Werkzeug braucht der Mensch?

zig, keine Steigerung

Selbst winzig kleine Vorstädte besitzen diese Straßenzüge, in die sich nie eine Mensch verirrt, selbst die Bewohner meiden sie so gut es geht. Die Straße ist nicht von dieser Natur, sie verbindet, ihre Anreiner sind es. An sich ist sie eine Allee, gesäumt von Kastanien, aufgestachelt und angespitzt von weißen bis fleischig rosafarbenen Kerzen bilden diese Kastanien einen Tunnel und verbinden das Oberdorf mit dem Unterdorf. Die Bewohner des Stadtteils sind nicht in der Lage diese eingefleischten Begriffe fallen zu lassen, obwohl sie seit Jahren eingemeindet sind. Die Allee, die Straße trennt und verbindet das Oberdorf und Unterdorf. Der Versuch, ein Schulgebäude zwischen beide zu pflanzen, als Gegengewicht zum Feld auf der anderen Seite der Kastanienallee, scheiterte. Die verbindende Trennung blieb. Natürlich versorgt das Kraftwerk im Oberdorf die umliegenden Stadtteile mit Warmwasser und Strom und darauf sind die Bewohner stolz, auch darauf, dass, wenn ein Spaziergänge müßig gänge, er vom äußersten Winkel, in dem auch das Wärmekraftwerk steht, am Lenin - Denkmal vorbei, über den Park mit der Kneipe mit der kühlen Faßbrause, am Fluß entlang, am Wehr vorbei, die Straße entlang, durch die Allee ins Unterdorf zu laufen — dieser jemand müsste nicht ein einziges Mal das Blätterdach über sich missen. Aber dass die Bewohner deswegen ihre Einteilung in Ober- und Unterdorf vergäßen, mitnichten!

Die Allee ist eine die sich windet, von Kopfsteinpflaster eingefasst, zu beiden Seiten sich absenkend, so dass man genau genommen obenauf auf einer Röhre läuft, jeder Moment Gefahr, jeder Schritt ist ein Ausbalancieren, ein Stolpern, taumelt das? Er winkt den langfingrigen Blättern der Kastanien zu, dabei ist ihre Langfingrigkeit noch nicht vollends ausgeprägt. Ihre schon. Sie, vom Weg angestaubter, doch definitiv kirschroter Lippenstift. Gängiger Atem, ihr Brustkorb hebt und senkt sich, die einprägsamen Brüste, der Hitze geschuldet, die auch unter den Bäumen nicht nachgibt, angeweht kommt, vom Wind. Schlüsselbeine, offen liegende, zum Küssen, eine Hüfte, ein Traum. Das Flattern ihrer Kleider lässt erahnen, latent liegt Gier im Raum, weichere Haut gab es nie. Er war mit einem ruhelosen Geist ausgestattet und geschlagen. Das Feld, bestellt, fliegen von irgendwoher die kissenweichen Pollen der Pappeln herüber, sammeln sich im Rinnstein neben von Frühlingswinden abgeschüttelten Kastanienblütenfetzen. Er sieht sich um und raucht, läuft wieder. Über den Gang ihrer Beine: Interessier mich! Balancier mich!

Einfach hören.

Sie fingen an, die Obstkisten auf der Suche nach Vollkommenheit zu durchwühlen.

Den Arm mit Birkenhaut tätowieren lassen. Pfingstrosenbrustkorb. Spätfröste. Das Kleid lüpfend drehen. Diese Gänsehaut kurz vor den Warzenhöfen, ohne sie zu sehen. Ich sehe nicht nach. Das ist das Spiel. Ich ahne.

Unter Strommasten, in der verwinkeltsten Gartenanlage der Stadt, an den Rapsfeldern (Hellgelb messen), die Pferde wiehern und die Kleingärtner reden von Regen.

Wärme, die das T-Shirt durchdringt und nicht die eigene ist. Wahrscheinlich ist es das.

Manieren, ein Sturm, sind mit Schiefer gedeckte Fassaden. Backsteinbauden. Sie folgen einem treuen Muster, das, jederzeit, im Rahmen, neu gelegt und formbar ist. Ein Federkleid bauen, eines dass einfärbt, Farbübergänge so geschickt bildet, erst möglich macht, und aufplustern, mit einem Schütteln sich aufbauschen, ausatmen, wieder sortieren. Ich wüsste nicht einmal, welche Farbe ich wählen würde. Alle Farben, alle Samt.

Reuzenzonnebloem.

Wie ein Scheibenwischer der Nacht, der, weit den Kopf in den Nacken gelegt, weiter reicht als ich sehen kann, wischt der Leuchtturm am Horizont Licht über den mit Sternen gesprengelten Himmel. Wischen, Pause, Pause, Wischen, Pause, Pause. Taktgeber, den Herzschlag ersetzen. Nur Atmen muss man alleine. Wischen, alle Sterne wieder da. Riesensonnenblume lachen.

Blaupause einer Blaumeise.

Es ist nur ein Bild,
suchend nach seinem Nest.
Es weiß nicht von seinem weißen Blatt, vor dem ich stehe.
Es weiß nicht das es mich fürchten lässt.
Warum ist mir so leicht bange?
Bild, warum kannst du mich einschüchtern?
Bin ich nicht mehr Teil deines Lebens dann?
Bin ich nicht mehr Willkommen dann?

Dürers Junger Hase, Querschnitt. Angegriffen, unter Last, ~ Lastern, ich ziehe mein Leben an mir vorbei. Klar bin ich präzise, fristgerecht, handlungsfähig und eine Waffe, jedoch, im Tran und benebelt, schlaftrunken anders. Zwei Wünsche verfestigen, griffig Überland, Übersee, Wald, atmend laufen, gehen, wenn mich der Flitz packt, rennen, Rotzfrech und Streifen die rauschen. Atem als Nutzlast, Zweck, Befreiung, lange, Raum greifende Schritte, Schnitte von Ästen im Gesicht, lachen, laut. Ha!, rufen. Und Raps! Raps- und Tulpenfelder. Blaumeisen, ultramarinblaue, zu hunderten hinein werfen, sie mögen, so der fest Wunsch und die Hand, Nestbau betreiben, eine Hängematte im Hain oder einen Dachstuhl meinen, vom Sonnenlicht der durchdringenden Ziegelritzen durchbrochen, geborgen, im Schein dessen, im Staub tanzen, famos, filigran vielleicht, so leicht es der Körper zulässt. Liegen, mit dir dort. Ein weiße Gardine die dein Kleid sein soll, es ist. Ein Weiß das so blendet, doch nicht übersieht, durchscheinen lässt, was deine Haut mir antut. Eingerieben, aufgestanden. Du tropfst die alten Dielen voll mit mir, uns. Ich sehe die Sonne an. Rotkehlchen, gestillte Erregung ausatmen, Blühen, erblühen.