wenn das warten fern von geduld ausharren wird, wenn das stete auf dem sprung ein am abgrund leben wird, weil überspanntes muskelmaterial zitternd kippt, wenn das wärmen an mit heißgetränk gefüllten tassen notwendig und heiße atemwolken verhasst werden, wenn jacken schwer ertragbar werden, schlaf nicht leicht, sondern immerdar, ist es zeit für geschichten.
unterjährig, erinner dich: der schwere duft der tödlich giftigen engelstrompete, die doch so schön aussieht. draussen, vorm balkon, hinter der balustrade kämpfen die bauern mit der nacht. vor 2 stunden noch in ausgehend flammend hitze: das korn wog schwer im aufgebot, dennoch das leichte beige, zerschnitten fein in mähdrescherliebe, messerscharf der dunst der hinterlassenschaften, die begebenheit ein gutes. lachend möchtest du den schwitzenden, aber glücklichen händen ein großes glas wasser reichen, danach ein herbes bier. er möge erzählen, wie wird die ernte? erinner dich, wie flieder blüht, wie er sich jedes jahr bemüht, den vollfrühling auszustechen, wie er sagt, seht her, die herrlichkeit, der überschwang/der mut, bin ich. erinner dich an steineskälte, die der bäche, die zehen spielen selbst mit kleinsten wellen, der wanderbursche schatten jagt dich nicht, doch stetig prostest du ihm mit himbeerbrause zu.
//es ist kein warten, das dich dort am fenster hält, vielmehr ein langes willkommen heißen.
to01 in am fenster um 08:43 uhr. 0°celsius t
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